KOOPERATIONSPROJEKT „MuseobilBOX - Dresden und ICH“

Im Projekt „MuseobilBOX“ können Kinder und Jugendliche unter der museumsübergreifenden Fragestellung „Was aus meinem Leben sollte in einem Museum für die Menschen der Zukunft aufbewahrt werden?“ - vielfach zum ersten Mal - ein Museum besuchen. Sie lernen diese, für sie fremde Institution mit all ihren Arbeitsfeldern kennen und beschäftigen sich mit authentischen, dreidimensionalen Museumsobjekten aus Vergangenheit und Gegenwart, mit fremden Kulturen oder vergangenen Techniken. Außerdem erfahren sie etwas über die Arbeitsmethoden eines Museums – das Sammeln, Erforschen, Ausstellen und Vermitteln. Gleichzeitig sind sie aufgefordert, sich mit ihrer Lebenswelt und für sie persönlich wichtigen Fragen zu befassen.

Die Hortkinder der 1. Klasse der „Erich Kästner Schule“, die sich in unmittelbarer Nähe zum Stadtmuseum befindet, haben von März bis Juli 2014 das Stadtmuseum Dresden unter dem Titel „Dresden und ICH“ erkundet und Ausstellungsobjekte entdeckt: Die Erstwerähnungsurkunde Dresdens, den Schmuck aus den Gräbern der Sophienkirche, den Kaffeefilter von Melitta Bentz und eine Erika-Schreibmaschine, die ein Dresdner bei seiner Flucht aus der DDR als Erinnerungsstück mitgenommen hatte. Sie haben mit Feder und Tinte geschrieben, Briefe mit Siegelwachs verschlossen, mit einer alten Kaffeemühle Kaffee gemahlen und natürlich ausprobiert, wie man mit einer Schreibmaschine schreibt. So haben sie die Geschichten, die hinter den Objekten stehen kennengelernt und mit jeder dieser Geschichten auch etwas über ihr Dresden.

Schließlich haben die 13 Kinder eigene kleine Boxen, sogenannte MuseobilBOXEN gestaltet - ganz nach dem Motto: was aus meinem Leben sollte im Museum der Zukunft zu sehen sein? Die Ergebnisse stellen die Kinder ihren Familien, Lehrern, Erziehern und Mitschülern im Rahmen einer kleinen Ausstellung vor. Die MuseobilBOXEN sind während der Sommerferien im Schaufenster des museumspädagogischen Raumes (Landhausstraße) ausgestellt und können so jederzeit, auch außerhalb der Öffnungszeiten, angeschaut werden.

„Dresden und ICH“ ist Teil des Förderprojektes „MuseobilBOX – Museum zum Selbermachen“, das vom Bundesverband Museumspädagogik e.V. entwickelt wurde. Es wird im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark - Bündnissse für lokale Bildung“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Hier sehen Sie die Boxen im Detail.

PARTNER:
Museen der Stadt Dresden / Stadtmuseum Dresden
Ganztagsbetreuung (GTB) der Erich Kästner Schule Dresden
Beweger. Verein für kulturelle und bürgerschaftliche Projekte e. V.

Weitere Informationen

MuseobilBox

 



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