Projektvorstellung Per Tandem durchs Museum


Das Projekt „Per Tandem durchs Museum“ lud junge Dresdner und Geflüchtete ins Stadtmuseum ein, um sich kennenzulernen und auszutauschen. Zu fünf Terminen bestand für die TeilnehmerInnen, junge Erwachsene aus Afghanistan, Syrien und Deutschland die Gelegenheit, sich mit ihrer (neuen) Heimat zu beschäftigen. Gesprächsanlass bot die ständige Ausstellung des Stadtmuseums mit ihren Exponaten zur Dresdner Geschichte. In Gruppen von bis zu drei Personen besuchten die TeilnehmerInnen das Stadtmuseum, um bei der Betrachtung der Objekte ihren Assoziationen freien Lauf zu lassen und eine neue, eigene Bedeutung für das Ausgestellte zu finden. So führten Gespräche über Holzentwürfe der Frauenkirche zu philosophischen Auseinandersetzungen über die Bedeutung des Wiederaufbaus nach dem Krieg. Ausgehend von einem Ofen aus einer Fliegerbombe flogen die Gedanken zu den afghanischen „Chari“, die gleichzeitig als Wasserkocher und Heizung verwendet werden. Die TeilnehmerInnen wurden gemeinsam kreativ. Die Ergebnisse, Nachbildungen der Objekte und Gedanken in der Muttersprache, wurden in einer dreisprachigen Broschüre zusammengefasst, die jedem eine persönliche Führung mit assoziativem Blick auf die Dauerausstellung bietet.

Die Broschüre zum Herunterladen finden Sie hier (9 MB) >>
Die gedruckte Broschüre erhalten Sie im Stadtmuseum.

Für weitere Informationen und bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ines Schnee
Bildung und Vermittlung
Telefon +49 351 488-7367
ines.schnee@museen-dresden.de

"Per Tandem durchs Museum" wird gefördert durch die Richtlinie Integrative Maßnahmen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz / Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration.



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