Vielfalt zeigen,
Bildung erleben

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Datum

Sa / 17. Okt
10:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt einen von Bäumen gesäumten, gepflasterten Weg in einer urbanen Umgebung, der zu einem Denkmal oder einer Statue führt. Menschen spazieren entlang des Weges, während Geschäfte die Straße säumen.
Der Wiederaufbau der Dresdner Hauptstraße 1975-1989: Dialog zwischen historischen Stadtstrukturen und DDR-Platten-Moderne

Stadtteilrundgang

Dr. Klausjürgen Schöler und Dr. Wolfgang Steinbrück thematisieren auf einem Spaziergang vom Goldenen Reiter bis zum Albertplatz den Wiederaufbau der Dresdner Hauptstraße in der DDR-Zeit. Die beiden Architekten, die damals für die Planungen des nördlichen Teilabschnitts verantwortlich waren, berichten als Zeitzeugen von ihrer Arbeit. Im Zentrum steht ihr Ansatz, die historischen Stadtplanungen des Areals mit einer modernen Architektur und Freiraumgestaltung zu verbinden. Dabei erläutern sie die städtebaulich-funktionellen Konzepte, stellen die einzelnen Teilabschnitte vor und gehen auf die Realisierungsbedingungen der damaligen Dresden-spezifischen industriellen Bauweise ein.

Mit Dr. Klausjürgen Schöler und Dr. Wolfgang Steinbrück

  • Dauer: 1,5 Stunden
  • Treffpunkt am Goldenen Reiter
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Eintritt frei
Sa / 17. Okt
11:00
AI generated: The image shows a miniature city model in an exhibition space, focussing on an area of the model with water and bridges. In the background are blurred information boards and pictures on the wall.Foto: © Museen der Stadt Dresden, Philipp W. L. Günther
Führung: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise

Führung in der Sonderausstellung

  • Dauer: 1,5 Stunden
  • Treffpunkt an der Kasse
  • Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
  • ohne Anmeldung
Di / 20. Okt
10:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Ein Kind baut mit bunten Legosteinen eine strukturierte Szenerie auf einem weißen Pappkarton, das von einem gezeichneten Fluss und grünen Flächen ergänzt wird. Die Konstruktion besteht aus einem mehrfarbigen Turm und kleinen Details wie einem gelben Bogen und einem Boot.Foto: © ZfBK
LEGO®-Werkstatt: Platten(-um)bau – Wir verwandeln Hochhäuser!

Ferienworkshop mit dem ZfBK

Im Stadtmuseum entdecken wir Plattenbauten – das sind Häuser, die aus vielen gleichen Betonplatten bestehen und in vielen Städten gebaut wurden. Danach verwandelst du mit LEGO®-Steinen und viel Fantasie einen solchen Plattenbau und die Umgebung in neue, gute Lebenswelten! Alle Ideen werden abschließend in einer kleinen Ausstellung gezeigt.

  • Alter: 8 bis 11 Jahre
  • Dauer: 3 h
  • Kosten: 6 € pro Kind
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Di / 20. Okt
14:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine Hand, die sich einem Mosaik aus bunten Glassteinen und Sand nähert. Das Mosaik besteht aus vier Quadraten, die verschiedene Muster und Farben aufweisen.Foto: Museen der Stadt Dresden, Lea Wildner
Deine Platte aus Gips!

Ferienworkshop

Werde zum Baumeister und gestalte dein eigenes Stück Stadt! Erschaffe aus flüssigem Gips deine eigene Mini-Betonplatte. Bevor der Gips fest wird, bringst du Farbe ins Spiel! Verziere deine Platte mit bunten Steinen, glitzerndem Sand und Mosaik-Fliesen. Ob kunterbunter Wohnblock oder schickes Muster – du entscheidest, wie die Platte der Zukunft aussieht.

  • Alter: 6 bis 13 Jahre
  • Dauer: 2 h
  • Kosten: 5 € pro Kind
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Mi / 21. Okt
14:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt mehrere Hände, die an einem Tisch mit einer Art Spiel oder Rätsel arbeiten. Auf dem Tisch liegen ein Diagramm und ein Blatt Papier mit Symbolen.Foto: © Museen der Stadt Dresden, Lea Wildner
Top Secret! Die Suche nach der verschollenen Erfindung

Ferienworkshop

Ein geheimnisvoller Brief, eine bahnbrechende Erfindung und viele spannende Rätsel: Vor 100 Jahren hat eine geniale Erfinderin ihre neuste Apparatur im Stadtmuseum versteckt, um sie vor Spionen zu schützen. Helft dem Museum, das Versteck zu finden, bevor die Erfindung den Spionen in die Hände fällt! Folgt den Spuren und kombiniert klug! Könnt ihr alle Rätsel lösen?

  • Alter: 8 bis 12 Jahre
  • Dauer: 1,5 h
  • Kosten: 5 € pro Kind
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Do / 22. Okt
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt eine ältere Frau mit grauem Haar und Brille, die an einem Tisch sitzt und offenbar an einer Veranstaltung oder Diskussion teilnimmt. Sie spricht in ein Mikrofon, während eine Pflanze im Hintergrund zu sehen ist.Zsuzsanna Gahse | Foto: © Richard Stratenschulte
Zsuzsanna Gahse

Spielbeginn. Verrutschungen

Zsuzsanna Gahse zählt zu den markantesten Stimmen der literarischen Avantgarde. Ihre Texte bewegen sich zwischen Lyrik und Prosa, sind leicht, fragmentarisch, dialogisch – und stets von einer besonderen Sprachprägnanz. In Dresden ist sie seit ihrer Chamisso-Poetikdozentur 2008 immer wieder präsent.

Ihr neues Buch »Spielbeginn. Verrutschungen« entfaltet sich wie ein Theaterstück: Figuren warten – wie bei Beckett – und sprechen über Sinn, Sprache und Verwandlung. Doch Gahse zeigt die Gegenbewegung zum Verstummen: Aus Tönen entstehen Silben, Worte, Sätze, Zusammenhänge. Sprache wird zum Experimentierfeld. »Erzählinseln« und »Störe« strukturieren den Text, kurze Einsprengsel, die ganze Geschichten anstoßen können.

Auf der Bühne agieren »Die Grünen«, zehn nummerierte Figuren, die improvisierend Gedanken austauschen. Antons verlorenes Notizbuch bildet den zweiten Teil des Buches und gibt Einblick in die geplante Dramaturgie: Sprache als Pilzgeflecht, Gespräche in Stille, Missverständnisse durch »Verrutschungen«.

Wer sich auf »Spielbeginn« einlässt, begegnet dem Abenteuer der Sprache selbst: der Möglichkeit, aus Hörerlebnissen eine neue Sprache zu erfinden. 

Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €

Literarische Arena e. V. in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Sachsen und den Museen der Stadt Dresden.

Mi / 28. Okt
19:30
Kuechenmeister und Schulze© Dirk Skiba / Gaby Gerster
Zwischen Generationen | Nadja Küchenmeister und Ingo Schulze

Literarische Alphabete

Im Jahr 2026 stehen die »Literarischen Alphabete« erstmals unter einem Motto »Zwischen Generationen«. Der Titel ist Programm. Denn wir wollen fragen: Wie ist es um das Verhältnis zwischen den Generationen bestellt? Kooperieren sie, gehen sie einander aus dem Weg? Welche Probleme gibt es? Existiert ein fruchtbarer Austausch, auch im künstlerisch-literarischen? Wenn nicht, wie könnte der aussehen? Was muss sich ändern? Was können wir tun? Lesen jüngere ältere und ältere jüngere Autoren? Wie groß ist das Interesse am Werk des jeweils anderen? 

Nadja Küchenmeister liest aus ihrem preisgekrönten neuen Gedichtband »Der große Wagen«, Ingo Schulze gibt Einblicke in seinen neuen, mit dem Uwe-Johnson-Preis 2026 ausgezeichneten Roman »Das Wasser im August«. 

Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Autorenbiografien spricht an diesem Abend Volker Sielaff mit den beiden. Was trennt, was verbindet Küchenmeister und Schulze miteinander? Ein Abend entlang zweier aufregender Lebenswege, ein Abend »zwischen Generationen«.

  • Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €

Literaturforum Dresden e. V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden 

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes

Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden

Do / 29. Okt
18:00
Mit Anmeldung
SMD Ph 1999 03531 Opitz MittelPlattenbau in Dresden-Gorbitz, August 1982 | Fotograf: Hans-Dieter Opitz, Stadtmuseum Dresden
Direktorinnenführung: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise

Führung in der Sonderausstellung

  • Dauer: 1 Stunde
  • Treffpunkt an der Kasse
  • Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Do / 29. Okt
18:30
AI generated: The image shows traditional writing utensils, including ink bottles and nibs, arranged together with an inscribed text in Hebrew script. The focus is on artistic and traditional calligraphy.Foto: © Heike Antoci
Die Torah zwischen mündlicher und schriftlicher Überlieferung

  • Mit Prof. Maria Häuser
Sa / 31. Okt
15:00
Ausgebucht
AI generated: The image shows a woman pointing at a large, detailed mosaic of an urban landscape on a wall, while a man and a miniature city can be seen in the foreground. It appears to be an exhibition or presentation.
Rundgang mit dem kuratorischen Team: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise  

Führung in der Sonderausstellung

Mit Dr. Claudia Quiring, Kuratorin und Jonas Malzahn, Co-Kurator

  • Dauer: 1,5 Stunden
  • Treffpunkt an der Kasse
  • Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Di / 3. Nov
16:30
KI generiert: Das Bild zeigt ein Fotoalbum mit mehreren Schwarzweißfotos, die verschiedene Momente oder Personen in einem häuslichen Umfeld festhalten. Das Album ist geöffnet und die Fotos sind auf mehreren Seiten verteilt.
Präsentation der Fotodokumentation »Gorbitz« von Christine Starke

Buchvorstellung in der Sonderausstellung

Die Fotografin Christine Starke stellt ihr 1989 entstandenes Fotoalbum über das Neubaugebiet Gorbitz vor. 

Die Arbeit dokumentiert ein Wohnhaus mittels Schwarzweißaufnahmen im Mittelformat. Das Album besticht durch seine aufwendige Gestaltung mit vielfältigen Aufklappelementen, die den Blick von außen nach innen und vom Keller bis zum Dach führen. Die Aufnahmen zeigen die Architektur, die Bewohnenden und ihr Wohnumfeld im damals jungen Wohnkomplex.

Aktuell ist das Fotoalbum in der Sonderausstellung »Platte Ost / West« zu sehen, für die Veranstaltung wird es aus der Vitrine genommen. 

Zur Fotografin:
Christine Starke (geb. 1951 in Dresden) arbeitet seit 1985 freischaffend mit Schwerpunkten in der Porträt-, Dokumentations- und Architekturfotografie.

  • Museumseintritt
Di / 3. Nov
19:00
DSC 1223 1Foto: © Richard Stratenschulte
Jayne-Ann Igel

Lesereihe »Schreibspuren« 

Woher kommt ein Schriftsteller? Welche Bücher, Klänge und Bilder begleiten ihn – und wann werden Einflüsse zu einer eigenen literarischen Sprache? Diesen Fragen geht die Lesereihe »Schreibspuren« nach. Zum Auftakt ist die Dresdner Dichterin Jayne-Ann Igel zu Gast.

Jayne-Ann Igel hat eine eigene poetische Sprache entwickelt, in der Landschaft zum Resonanzraum von Geschichte und persönlicher Erfahrung wird, während die Sprache selbst nie selbstverständlich ist, sondern immer wieder neu gesucht und erprobt wird.

Wer ihrem Schreiben auf die Spur kommen möchte, begegnet einer Vielzahl literarischer Stimmen. Eine besondere Bedeutung haben dabei Elias Canetti, Virginia Woolf und Paul Verlaine. Elsa Morantes »Traumtagebuch« wurde für Jayne-Ann Igel zu einem wichtigen Impuls, sich selbst mit dem Aufzeichnen und literarischen Festhalten von Träumen zu beschäftigen. Unter den deutschsprachigen Dichtern nehmen insbesondere Sarah Kirsch, Elke Erb und Johannes Bobrowski einen wichtigen Platz ein. In diesen Texten begegnen ihr Fragen, die für ihr eigenes Schreiben wichtig sind.

Im Gespräch mit Jayne-Ann Igel geht es um solche literarischen Wegmarken und Wendepunkte ihrer Schreibbiografie. Igel stellt Texte vor, die für sie wichtig waren und erzählt von den Spuren, die sie in ihrem eigenen Schreiben hinterlassen haben.

Moderation: Patrick Wilden

  • Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €

Eine Kooperation der Literarischen Arena e. V., der Evangelischen Akademie Sachsen und den Museen der Stadt Dresden

Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden.

Fr / 6. Nov
15:00
Fällt aus
KI generiert: Das Bild zeigt drei historische Zigarettenwerbungen in Form von Sammelbildern. Jede Werbung präsentiert eine andere Zigarettenmarke mit einzigartigen Grafiken und Schriftzügen.
Aller Anfang ist schwer

Eine Reklamemarke als Zeugnis der »Trustabwehrbewegung« (nach 1911)

Kurzführung mit Aikaterini Dori, Stadtmuseum Dresden

Was hat eine Reklamemarke der Dresdner Zigarettenfirma »Georg Jasmatzi & Söhne« mit der Bekämpfung von Kartellen und Monopolen zu tun? Der Vortrag gibt Einblick in ein Stück Dresdner Industriegeschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als sich mittelständische Zigaretten-Unternehmen gegen die Übermacht amerikanischer Großkonzerne zur Wehr setzten.

  • Mit Aikaterini Dori vom Stadtmuseum Dresden

Jeden ersten Freitag im Monat rücken wir ein Objekt unserer Dauerausstellung in den Fokus: In Kurzführungen von max. 20 Minuten Länge präsentieren Ihnen Mitarbeitende des Museums, Mitglieder von Kooperationspartnern oder Personen aus der Stadtgesellschaft die Besonderheiten eines ausgewählten Stückes Dresdner Geschichte.

Sa / 7. Nov
11:00
AI generated: The image shows a miniature city model in an exhibition space, focussing on an area of the model with water and bridges. In the background are blurred information boards and pictures on the wall.Foto: © Museen der Stadt Dresden, Philipp W. L. Günther
Führung: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise

Führung in der Sonderausstellung

  • Dauer: 1,5 Stunden
  • Treffpunkt an der Kasse
  • Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
  • ohne Anmeldung
Do / 12. Nov
17:00 & 18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein gefliestes Kunstwerk mit einer perspektivischen Darstellung einer Straße, umgeben von architektonischen Elementen und dekorativen Kacheln mit verschiedenen Motiven. Die Sonne ist oben rechts im Bild prominent dargestellt.Siegfried Schade, S und E, 1988 | Foto: © Claudia Quiring
Kunst im Heizkraftwerk Reick: Heinz Drache & Siegfried Schade

Rundgang im Heizkraftwerk

Im heutigen Heizkraftwerk Reick befinden sich zwei Kunstwerke, die für die Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind: Ein monumentales Wandbild (1976) von Heinz Drache in der Schaltzentrale und Keramikreliefs (1989) von Siegfried Schade aus dem ehemaligen Speisesaal. Diese Werke zeigen auch Plattenbauten – die Darstellung ist jedoch sehr unterschiedlich und sie sind damit ein Spiegel ihrer Zeit.

Mit Erläuterungen von Dr. Claudia Quiring (Stadtmuseum Dresden) und Tino Kuhnke (SachenEnergie) zum Inhalt und dem späteren Umgang mit den Werken.

  • SachsenEnergie-Heizkraftwerk Dresden-Reick 
    Liebstädter Straße 1 
    01277 Dresden
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Eintritt frei
So / 15. Nov
15:00
72 Stadtmuseum Dresden MG 4483 09 2017 DavidpinzerFoto: © David Pinzer
800 Jahre Dresden

Geschichte(n) von den Anfängen bis zur Gegenwart

Führung durch die ständige Ausstellung

  • Dauer: 1,5 h
  • Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
  • Treffpunkt an der Kasse
Fr / 20. Nov
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt einen Stapel Bücher auf einem Tisch neben einer Vase mit einer orangefarbenen Tulpe. Im Hintergrund sind weitere orangefarbene Stühle an einem Tisch sichtbar.Fouad EL-Auwad | Foto: PR
Der deutsch-arabische Lyriksalon 2026

Verständigung und Versöhnung werden in einer Welt zunehmender Konfrontation immer wichtiger. Aufgrund ihrer Universalität und der Sinnlichkeit ihrer Metaphern ist die Sprache der Poesie in der Lage, einen lebendigen Dialog zwischen den Kulturen zu stiften. 

Der von dem deutschsprachigen, aus Syrien stammenden Dichter und bildenden Künstler Fouad EL-Auwad ins Leben gerufene und von ihm seit 2005 jährlich organisierte deutsch-arabische Lyrik-Salon soll ein Beispiel dafür sein. Er schafft Jahr für Jahr für die Möglichkeit, dass sich die Kulturen auf literarischer Ebene begegnen und eine neue Brücke zwischen der arabischen und der europäischen Welt bauen. Jetzt kommt der deutsch-arabische Lyrik-Salon zum bereits fünften Mal nach Dresden.

  • Musik: Razgar Karim (Oud)
  • Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 €

Eine Veranstaltung des Literaturforums Dresden e. V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden und dem deutsch-arabischen Lyriksalon

Sa / 21. Nov
11:00
AI generated: The image shows a miniature city model in an exhibition space, focussing on an area of the model with water and bridges. In the background are blurred information boards and pictures on the wall.Foto: © Museen der Stadt Dresden, Philipp W. L. Günther
Führung: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise

Führung in der Sonderausstellung

  • Dauer: 1,5 Stunden
  • Treffpunkt an der Kasse
  • Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
  • ohne Anmeldung
So / 22. Nov
14:00
MDSD 20260227 421Familienzeit im Stadtmuseum | Foto: © Museen der Stad Dresden, Philipp W. L. Günther
Platte im Advent

Familiennachmittag

14:00 – 18:00

Verbringt den Samstag vor dem 1. Advent in unserer Ausstellung und bereitet euch auf die Zeit der Heimlichkeiten vor. Bei uns könnt ihr eine Vielzahl an Kleinigkeiten für eure Liebsten selbst anfertigen. 

Werdet kreativ beim Backen, beim Gestalten von Schmuck, beim Bedrucken von Stoffbeuteln oder Kissen oder stellt euer eigenes Geschenkpapier her. 

All das und noch mehr könnt ihr an diesem Tag bei uns erleben. Und in unserem Museumscafé warten Kuchen und Kakao auf euch, sodass ihr euch für die nächsten Bauabenteuer stärken könnt.

  • Alter: 6 bis 99 Jahre
  • Museumseintritt
Do / 26. Nov
18:30
AI generated: The image shows traditional writing utensils, including ink bottles and nibs, arranged together with an inscribed text in Hebrew script. The focus is on artistic and traditional calligraphy.Foto: © Heike Antoci
Anfänge der Psychologie im Judentum – Jüdische Traumdeutung

Vortrag in englischer Sprache

  • Mit Rabbi Mordechai Zelle
Fr / 27. Nov
15:00
Mit Anmeldung
AI generated: The image shows the façade of a historic building labelled as a "city museum". The building has a detailed architectural design with large windows and decorative elements.Foto: © Museen der Stadt Dresden, Franz Zadnicek
»In zauberischem Lichte« – Wilhelm von Kügelgens Jugenderinnerungen

Kaffeeklatsch im Stadtmuseum

Wie sein Vater widmet sich Wilhelm von Kügelgen zunächst der Malerei – doch dann beweist er auch schriftstellerisches Talent. Er schildert seine Jugenderlebnisse in den berühmten »Jugenderinnerungen eines alten Mannes« – einem Buch, das großes Aufsehen erregt. Allein von seinem ersten Erscheinen 1870 bis zum Jahr 1922 erlebt es 230 Auflagen – und sollte auch heutzutage viel öfter gelesen werden. Wir haben für Sie eine kleine Auswahl der lebendigsten »Erinnerungen« getroffen.

  • Mit Lutz Reike, Museen der Stadt Dresden
  • Eintritt: 15 € inkl. einem Stück Kuchen und Kaffee (mit Dresden-Pass 5 €)
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Sa / 28. Nov
15:00
Mit Anmeldung
AI generated: The image shows the façade of a historic building labelled as a "city museum". The building has a detailed architectural design with large windows and decorative elements.Foto: © Museen der Stadt Dresden, Franz Zadnicek
»In zauberischem Lichte« – Wilhelm von Kügelgens Jugenderinnerungen

Kaffeeklatsch im Stadtmuseum

Wie sein Vater widmet sich Wilhelm von Kügelgen zunächst der Malerei – doch dann beweist er auch schriftstellerisches Talent. Er schildert seine Jugenderlebnisse in den berühmten »Jugenderinnerungen eines alten Mannes« – einem Buch, das großes Aufsehen erregt. Allein von seinem ersten Erscheinen 1870 bis zum Jahr 1922 erlebt es 230 Auflagen – und sollte auch heutzutage viel öfter gelesen werden. Wir haben für Sie eine kleine Auswahl der lebendigsten »Erinnerungen« getroffen.

  • Mit Lutz Reike, Museen der Stadt Dresden
  • Eintritt: 15 € inkl. einem Stück Kuchen und Kaffee (mit Dresden-Pass 5 €)
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Do / 3. Dez
19:00
DSC 0224Foto: © Richard Stratenschulte
Marcel Beyer

Lesereihe »Schreibspuren«

Woher kommt ein Schriftsteller? Welche Bücher, Klänge und Bilder begleiten ihn – und wann werden Einflüsse zu einer eigenen literarischen Sprache? Diesen Fragen geht die neue Lesereihe »Schreibspuren« nach. Nach Jayne-Ann Igel ist der Dresdner Schriftsteller und Dichter Marcel Beyer zu Gast.

Marcel Beyers Schreiben ist aus einem weit verzweigten Netz von Lektüren und Begegnungen hervorgegangen. Eine besondere Bedeutung hat dabei die österreichische Schriftstellerin Friederike Mayröcker, mit deren Werk er sich bereits während seines Studiums intensiv beschäftigte. Auch Autoren wie Ernst Jandl, Paul Celan und Oskar Pastior gehören zu den literarischen Stimmen, die seinen Weg begleitet haben. Hinzu kommen Einflüsse aus der französischen Literatur, von Michel Leiris und Francis Ponge bis Georges Perec und Claude Simon, aber auch von William S. Burroughs und dessen experimentellen Verfahren.

Seine künstlerische Sozialisation reicht dabei weit über Bücher hinaus. Musik und die Arbeit mit Klang und Stimme haben sein Schreiben ebenso geprägt. In den 1990er Jahren schrieb er für das Magazin SPEX und beschäftigte sich mit Verfahren, bei denen Sprache nicht nur Bedeutung trägt, sondern auch Material ist, das bearbeitet, zerlegt und neu zusammengesetzt wird. Das Interesse an Sprache, Stimme, Bild und medialer Vermittlung bildet einen roten Faden, der sich durch sein Schreiben zieht.

Im Gespräch mit Marcel Beyer geht es um solche literarischen Wegmarken und Wendepunkte seiner Schreibbiografie. Beyer stellt Texte vor, die für ihn wichtig waren, und erzählt von den Spuren, die sie in seinem eigenen Schreiben hinterlassen haben.

Moderation: Richard Stratenschulte

  • Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €

Eine Kooperation der Literarischen Arena e. V., der Evangelischen Akademie Sachsen und den Museen der Stadt Dresden

Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden.

Fr / 4. Dez
15:00
KI generiert: Das Bild zeigt ein altes, handgeschriebenes Musikdokument mit Notenlinien und Texten. Es ist hinter Glas gerahmt und scheint ein historisches Musikstück mit Begleittext zu sein.
Vom geselligen Lied zur Europahymne

Schillers Ode »An die Freude« (1785)

Kurzführung mit Gabriele Drews, Schiller & Körner in Dresden e. V.

Vorgestellt wird in Wort und Ton das wohl bekannteste Gedicht Friedrich Schillers. Die Inspiration zu diesem Werk empfing der Dichter in Leipzig, wo er seinen Freund und Mäzen Christian Gottfried Körner kennen-lernte. Vollendet, gedruckt und erstmals vertont wurde es 1785 in Dresden. Zu Gehör kommen die erste Vertonung von Körner und die bekannteste von Beethoven.

  • Mit Gabriele Drews vom Schiller und Körner in Dresden e. V.

Jeden ersten Freitag im Monat rücken wir ein Objekt unserer Dauerausstellung in den Fokus: In Kurzführungen von max. 20 Minuten Länge präsentieren Ihnen Mitarbeitende des Museums, Mitglieder von Kooperationspartnern oder Personen aus der Stadtgesellschaft die Besonderheiten eines ausgewählten Stückes Dresdner Geschichte.