
Das Bauen mit vorgefertigten Tafeln – heute allgemein Plattenbau genannt – hat nicht nur die DDR stark geprägt. Auch in Westdeutschland gab und gibt es zahlreiche Bauten dieser Art. Unzählige Wohnungen entstanden vor allem in den 1960er bis 1980er-Jahren in dieser Bauweise. Doch warum baute man so? Was waren die Vorteile, was die Nachteile? Was machte das Wohnen in der Platte aus und warum ist das Image der Bauten so schlecht?
Heute werden wieder dringend viele neue Wohnungen gebraucht. Es wird auf modulares, serielles Bauen gesetzt. Hat die Platte also eine Zukunft? Der Katalogband mit neuen Forschungen zum Thema erscheint zur Ausstellung »PLATTE OST/WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise« des Stadtmuseums Dresden, die ebenfalls im Baukunstarchiv NRW in Dortmund gezeigt wird.
Hrsg.: Baukunstarchiv NRW, Markus Lehrmann, Christina Ludwig, Claudia Quiring, Wolfgang Sonne | Softcover, 160 Seiten | 24 × 20 cm, de | 978-3-98741-262-2 | Verlag Kettler, 2026 – 25 €