
Moderne sehen und verstehen. Auf den Spuren des Architekten Wolfgang Hänsch
Wolfgang Hänsch (1929–2013) zählt zu den bedeutenden Dresdner Architekten des 20. Jahrhunderts. Mit dem Bau des Kulturpalastes, dem historischen Wiederaufbau der Semperoper Dresden und deren Erweiterung durch moderne Funktionsgebäude, dem Presse- und Druckereikomplex »Sächsische Zeitung« sowie der Rekonstruktion des Publikumssaals des Dresdner Staatsschauspiels schuf er herausragende Bauwerke im Zentrum Dresdens. Sie sind aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.
Um seine Arbeit zu würdigen, hat die Landeshauptstadt Dresden 2019 den Projekttag »Moderne sehen und verstehen. Auf den Spuren des Architekten Wolfgang Hänsch« ins Leben gerufen, der einmal jährlich mit einer Schulklasse der Jahrgangsstufe 5 oder 6 durchgeführt wird.
Jetzt sind zum achten Mal alle Dresdner Schulen eingeladen, sich mit ihren Klassen der Jahrgänge 5 oder 6 bis zum 13. März 2026 formlos bei der Stiftung Sächsischer Architekten für die kostenfreie Teilnahme zu bewerben. Über die Auswahl der Klasse entscheidet ein Losverfahren am 17. März 2026.
Der kulturelle Projekttag mit Fokus auf Architektur findet am Mittwoch, den 24. Juni 2026 statt. Ziel des Tages ist es, der Klasse baukulturelles Wissen zu vermitteln – insbesondere am Beispiel der von Wolfgang Hänsch errichteten Gesellschaftsbauten. Die Schülerinnen und Schüler werden zum aktiven Teil eines Stadtrundgangs durch die Dresdner Altstadt, und begeben sich dabei auf eine fotografische Entdeckungstour. Dabei lernen sie verschiedene Bauwerke kennen und erhalten einen Einblick in unterschiedliche Architek-turepochen, ihre Gemeinsamkeiten und Gegensätze. Das Projekt beginnt am Theaterplatz und der Semperoper Dresden. Weitere Stationen sind die Busmannkapelle, der Kulturpalast sowie der Neumarkt inklusive der Frauenkirche. Zum Projekttag gehören ein gemeinsames Mittagessen und ein aufwendig gestaltetes Architekturleporello, welches am Ende des Rundgangs von den Teilnehmenden im Stadtmuseum Dresden kreativ ausgestaltet wird.
Finanziert wird das Projekt von der Landeshauptstadt Dresden. Umsetzungspartner sind die Stiftung Sächsischer Architekten und das Stadtmuseum Dresden.
Bitte senden Sie Ihre formlose Bewerbung an
Stiftung Sächsischer Architekten
Goetheallee 37
01309 Dresden
info@stiftung-saechsischer-architekten.de