Vielfalt zeigen,
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KI generiert: Das Bild zeigt einen Mann, der freundlich lächelt und eine Brille sowie einen Schal trägt. Es handelt sich um ein Schwarz-Weiß-Porträt mit einem verschwommenen Hintergrund.

Joachim Sartorius und Tom Schulz in Lesung und Gespräch

Zwei Dichter, zwei Generationen – Literarische Alphabete

Di / 28. Apr
19:30

Datum
Di / 28. Apr
19:30
Eintritt
8 €, ermäßigt 5 €

Im Jahr 2026 stehen die »Literarischen Alphabete« erstmals unter einem Motto: »Zwischen Generationen«. Der Titel ist Programm. Denn wir wollen fragen: Wie ist es um das Verhältnis zwischen den Generationen bestellt? Kooperieren sie, gehen sie einander aus dem Weg? Welche Probleme gibt es? Existiert ein fruchtbarer Austausch, auch im künstlerisch-literarischen? Wenn nicht, wie könnte der aussehen? Was muss sich ändern? Was können wir tun? Lesen jüngere ältere und ältere jüngere Autoren? Wie groß ist das Interesse am Werk des jeweils anderen?

Den Auftakt machen zwei, die in ihrer Generation jeweils zu den Namhaftesten gehören: Joachim Sartorius und Tom Schulz. Beide gingen und gehen auch geografisch über Grenzen. Denn beide leben wechselweise in Italien und Deutschland. Beide übersetzen. Schreiben. Reisen.

  • Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €
KI generiert: Das Bild zeigt einen älteren Mann, der in formeller Kleidung vor einer grünen Wand sitzt, beleuchtet von einer Lampe. Er scheint draußen zu sein, umgeben von Pflanzen.Joachim Sartorius | Foto: © Peter R. Fischer

Joachim Sartorius, Jahrgang 1946, bringt sein Weltenwanderer-Dasein in lichte Verse. Er schöpft aus seinen Erfahrungen einer Kindheit und Jugend in Tunesien und im Innersten Afrikas. Als Diplomat war er in New York, Ankara und Nikosia; von 1994 an als Leiter des DAAD in Berlin; 1996 Generalsekretär des Goethe-Instituts in München; und 2001 bis 2011 Intendant der Berliner Festspiele. Aber eines vor allem und von Anfang an: Dichter. Dazu unermüdlicher Herausgeber und Übersetzer. Manche Werkausgabe gäbe es nicht ohne ihn (W.C.Willians, Malcolm Lowry). 

Sein »Atlas der neuen Poesie«, 1995 bei Rowohlt erschienen, hat für viele die lyrische Welt neu vermessen. Neben Reisebüchern über die Prinzeninseln oder Syrakus liegen mehr als ein Dutzend Gedichtbände von ihm vor. 

Soeben erschien ein neuer: »Die besseren Nächte« (Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2026).

KI generiert: Das Bild zeigt einen Mann, der freundlich lächelt und eine Brille sowie einen Schal trägt. Es handelt sich um ein Schwarz-Weiß-Porträt mit einem verschwommenen Hintergrund.Tom Schulz | Foto: © Dirk Skiba

Tom Schulz, Jahrgang 1970, kennt sich aus in »lyrischer Himmelskunde« und wird häufig als der Romantiker unter den deutschen Lyrikern bezeichnet. Seine Gedichte haben so wunderschöne Titel wie »Kap der guten Holzbank« oder so geheimnivolle wie »Wenn das Blüthenstaub-Taxi hält«. 

Schulz wuchs in Ost-Berlin auf, arbeitete zunächst in diversen Jobs in der Baubranche. Später ist er als Herausgeber und Dozent für kreatives Schreiben tätig, leitet Lyrikworkshops und schreibt luzide Schriftstellerporträts u.a. für die »Neue Zürcher Zeitung«. Auch von ihm liegen inzwischen mehr als ein Dutzend Gedichtbände vor. 

Soeben erschien »Salz und Erinnern« (Verlag Poetenladen, Leipzig 2026).

Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Dichterbiografien spricht an diesem Abend Volker Sielaff mit den beiden. Was trennt, was verbindet die Poeten und Italienkenner miteinander? Ein Abend entlang zweier aufregender Lebenswege, ein Abend »zwischen Generationen«.

Literaturforum Dresden e. V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden.