
Gorbitz – Leben in der Landschaft
Stadtteilrundgang
In Gorbitz leben ca. 22.000 Einwohnerinnen und Einwohner und schätzen ihren ruhigen Stadtteil als guten Ort zum Wohnen. Ein Stadtteil mit dem meisten Grün innerhalb eines Stadtteils der Stadt Dresden. Ein Stadtteil (eine Kleinstadt), mit sehr gutem ÖPNV-Angebot und komplettem 30kmh-Gebot, mit ca. 30 Fachärzten, 11 Kitas, 8 Schulen, 4 Horten, 7 Kinder- und Jugendeinrichtungen, einer Volkshochschule, einer Bibliothek, einem Hallenbad, einem Klub mit eigenem Kino, 3 Glaubenshäusern, zahlreichen Sportmöglichkeiten, einer freiwilligen Feuerwehr, 2 Einkaufszentren, 10 Super- sowie Fachmärkten.
Mit Jürgen Czytrich / Stadtteil-Führer
- Dauer: 2 Stunden
- Treffpunkt an der Haltestelle Linie 2/7 »Betriebshof Gorbitz«
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Platte? Ja, bitte! Umbau und Sanierung von Plattenbauten in Gorbitz
Stadtteilrundgang
Die in den 1980er Jahren entstandene Plattenbausiedlung Gorbitz hat sich in den vergangenen 25 Jahren Stück für Stück gewandelt. Wo einst ein Block dem anderen glich, herrscht heute Vielfalt, und zwar nicht nur in Form farblich gestalteter Fassaden, sondern auch im Inneren der Gebäude. Aufzüge, Bäder mit Dusche und Fenster, großzügige Küchen, neue Balkone, Mietergärten – all das ist durch Modernisierungen und Umbauten inzwischen in der »Platte« zu finden.
Ein herausragendes und bekanntes Umbauprojekt ist die Kräutersiedlung, die in den Jahren 2002 bis 2004 von der Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft Dresden eG realisiert wurde. Aber auch danach hat sich in Gorbitz viel getan, und es wird immer noch an mehreren Stellen gebaut.
Leitlinie dabei war und ist stets, die Stärken des Plattenbaus (z.B. großzügige, grüne Innenhöfe und kompakte Strukturen) zu erhalten und gleichzeitig Nachteile (z. B. kleine Küchen und Bäder, Sechsgeschosser ohne Aufzug) zu beseitigen.
Der Rundgang führt zu ausgewählten umgebauten Wohngebäuden und soll die Potenziale, die im Plattenbau stecken, und seine Zukunftsfähigkeit am Beispiel Gorbitz veranschaulichen.
Mit Konstanze Mally
- Dauer: 2 Stunden
- Treffpunkt an der Straßenbahnhaltestelle Merianplatz (stadtauswärtige Seite)
- Teilnahme kostenfrei
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Johannstadt – Gemeinsame Zukunft mit Großwohnsiedlung, Altbau und Menschen
Stadtteilrundgang
Die Johannstadt vereint heute Gründerzeitquartiere, Großwohnsiedlungen der 1960er bis 1980er Jahre, Baulücken und Spuren der Kriegszerstörung. Nach schwierigen Jahren des Wandels hat sich der Stadtteil durch das Fördergebiet „Nördliche Johannstadt“ seit 2014 spürbar weiterentwickelt. Im Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern wurden dafür Visionen entwickelt und diese zu großen Teilen umgesetzt. Der Rundgang mit Anke Ostermeyer und Nilsson Samuelsson vom Amt für Stadtplanung und Mobilität führt durch die Wohnquartiere der Nachkriegszeit und ihre historische Nachbarschaft. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung des öffentlichen Raums und die Mitgestaltung des Stadtteils durch seine Bewohnerinnen und Bewohner.
Mit Anke Ostermeyer und Nilsson Samuelsson, Amt für Stadtplanung und Mobilität
- Dauer: 2 Stunden
- Treffpunkt am Thomas-Müntzer-Platz
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Der Wiederaufbau der Dresdner Hauptstraße 1975-1989: Dialog zwischen historischen Stadtstrukturen und DDR-Platten-Moderne
Stadtteilrundgang
Dr. Klausjürgen Schöler und Dr. Wolfgang Steinbrück thematisieren auf einem Spaziergang vom Goldenen Reiter bis zum Albertplatz den Wiederaufbau der Dresdner Hauptstraße in der DDR-Zeit. Die beiden Architekten, die damals für die Planungen des nördlichen Teilabschnitts verantwortlich waren, berichten als Zeitzeugen von ihrer Arbeit. Im Zentrum steht ihr Ansatz, die historischen Stadtplanungen des Areals mit einer modernen Architektur und Freiraumgestaltung zu verbinden. Dabei erläutern sie die städtebaulich-funktionellen Konzepte, stellen die einzelnen Teilabschnitte vor und gehen auf die Realisierungsbedingungen der damaligen Dresden-spezifischen industriellen Bauweise ein.
Mit Dr. Klausjürgen Schöler und Dr. Wolfgang Steinbrück
- Dauer: 1,5 Stunden
- Treffpunkt am Goldenen Reiter
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)