



Termine zur Ausstellung

Vom Einzelstück zur Serie
Möbel der Deutschen Werkstätten Hellerau (um 1932)
Kurzführung mit Klára Němečková, SKD - Kunstgewerbemuseum, Clara von Engelhardt, SKD - Kunstgewerbemuseum und Anette Hellmuth, Deutsche Werkstätten Hellerau
Die Deutschen Werkstätten schufen Möbel, die qualitativ hochwertig und in vielerlei Hinsicht »Avantgarde« waren. In Hellerau wurde sowohl handwerklich als auch mit Maschinen nach künstlerischen Entwürfen gearbeitet. Anhand von zwei Exponaten werden die Ideen und die rasante Entwicklung des 1898 gegründeten Unternehmens dargelegt.
Jeden ersten Freitag im Monat rücken wir ein Objekt unserer Dauerausstellung in den Fokus: In Kurzführungen von max. 20 Minuten Länge präsentieren Ihnen Mitarbeitende des Museums, Mitglieder von Kooperationspartnern oder Personen aus der Stadtgesellschaft die Besonderheiten eines ausgewählten Stückes Dresdner Geschichte.

Parlamentsarchitektur von 1775
Die Fassade des Dresdner Landhauses
Kurzführung mit Prof. Dr. Josef Matzerath, TU Dresden / Dresdner Geschichtsverein
Das heutige Stadtmuseum wurde 1775 als Gebäude für den sächsischen Landtag fertiggestellt, der hier etwa 130 Jahre tagte. Die Fassade zur Pirnaischen Gasse macht die Hierarchien der damaligen Ständegesellschaft durch die architektonische Disposition des Gebäudes deutlich. Der Kurzvortrag wird für das Dresdner Landhaus die sinnstiftende Bedeutung seiner Hauptfassade erläutern.
Jeden ersten Freitag im Monat rücken wir ein Objekt unserer Dauerausstellung in den Fokus: In Kurzführungen von max. 20 Minuten Länge präsentieren Ihnen Mitarbeitende des Museums, Mitglieder von Kooperationspartnern oder Personen aus der Stadtgesellschaft die Besonderheiten eines ausgewählten Stückes Dresdner Geschichte.

800 Jahre Dresden
Geschichte(n) von den Anfängen bis zur Gegenwart
Führung durch die ständige Ausstellung
- Dauer: 1,5 h
- Treffpunkt an der Kasse

Drei Objekte
Drei Perspektiven auf den Maiaufstand 1849
Kurzführung mit Dr. Heiko Berger und Roman Domel
Um die Ereignisse des Maiaufstands 1849 zu erzählen, zeigt das Stadtmuseum Dresden in seiner Dauerausstellung unter anderem ein britisches Geschütz, ein Brett mit Gewehrkugeln und eine Trommel. Aber welche Geschichte(n) erzählen die Objekte eigentlich? Und warum lohnt es sich, genauer hinzuschauen?

800 Jahre Dresden
Geschichte(n) von den Anfängen bis zur Gegenwart
Führung durch die ständige Ausstellung
- Dauer: 1,5 h
- Treffpunkt an der Kasse

Ein Foto erzählt
Der Streik der Zigarettenarbeiter:innen 1905
Kurzführung mit Aikaterini Dori, Stadtmuseum Dresden
Eine Fotografie von 1905 erinnert an den ersten Streik in der Zigarettenfabrik Georg A. Jasmatzi AG. Über 3.000 Arbeiter:innen der Zigarettenindustrie, überwiegend Frauen, legten ihre Arbeit nieder, darunter auch die von Jasmatzi. Doch warum kam es zum Streik? Welche Forderungen wurden erhoben und welche Auswirkungen hatten die Arbeitskämpfe?
Jeden ersten Freitag im Monat rücken wir ein Objekt unserer Dauerausstellung in den Fokus: In Kurzführungen von max. 20 Minuten Länge präsentieren Ihnen Mitarbeitende des Museums, Mitglieder von Kooperationspartnern oder Personen aus der Stadtgesellschaft die Besonderheiten eines ausgewählten Stückes Dresdner Geschichte.

Die Frau als Allegorie
Die Brunnenfigur »Dresdensia« von Karl Groß (1910)
Kurzführung mit Friederike Berger, Frauen*stadtarchiv Dresden
Als mütterliche Schutzgöttin personifiziert die Dresdensia die aufstrebende Großstadt. Doch welche Rolle nahmen Frauen Anfang des 20. Jahrhunderts in Dresden wirklich ein? Wo sind die Skulpturen, die reale Frauen zeigen und an ihre Person und Leistungen erinnern?
Jeden ersten Freitag im Monat rücken wir ein Objekt unserer Dauerausstellung in den Fokus: In Kurzführungen von max. 20 Minuten Länge präsentieren Ihnen Mitarbeitende des Museums, Mitglieder von Kooperationspartnern oder Personen aus der Stadtgesellschaft die Besonderheiten eines ausgewählten Stückes Dresdner Geschichte.

Ein Segel ganz aus Silber?
Was ein Schiffspokal aus dem Dresdner Ratsschatz erzählt (Anfang 17. Jh.)
Kurzführung mit Jutta Kappel, Dresdner Geschichtsverein
Als Zierde höfischer Tafeln, auf Buffets, aber auch im Kontext fürstlicher Schatzkunstsammlungen waren so genannte Trinkschiffe sehr beliebt. Der in Nürnberg gefertigte Pokal gehörte einst zum Dresdner Ratsschatz, der nach dem Zweiten Weltkrieg komplett verloren schien. Durch glückliche Fügungen gelangte das Kunstwerk 2017 zurück ins Stadtmuseum.
Jeden ersten Freitag im Monat rücken wir ein Objekt unserer Dauerausstellung in den Fokus: In Kurzführungen von max. 20 Minuten Länge präsentieren Ihnen Mitarbeitende des Museums, Mitglieder von Kooperationspartnern oder Personen aus der Stadtgesellschaft die Besonderheiten eines ausgewählten Stückes Dresdner Geschichte.

Licht, Luft, Leben
Liegestuhl aus Dr. Lahmanns Sanatorium (um 1910)
Kurzführung mit Dr. Henrik Schwanitz, ISGV
Vorgestellt wird ein Liegestuhl, auf dem einst illustre Gäste wie Kafka oder Rilke gesessen haben könnten, denn das 1888 auf dem Weißen Hirsch von Heinrich Lahmann eröffnete Sanatorium, aus dem er stammt, war ein Kurort von europäischem Rang. Als medizinische Einrichtung basierte die Einrichtung auf dem damals neuen Naturheilverfahren und steht für die Lebensreformbewegung um 1900, für die Dresden ein Zentrum war.
Jeden ersten Freitag im Monat rücken wir ein Objekt unserer Dauerausstellung in den Fokus: In Kurzführungen von max. 20 Minuten Länge präsentieren Ihnen Mitarbeitende des Museums, Mitglieder von Kooperationspartnern oder Personen aus der Stadtgesellschaft die Besonderheiten eines ausgewählten Stückes Dresdner Geschichte.
Angebote zur Ausstellung

110! Schmuckdieben auf der Spur
Ins Museum wurde eingebrochen! Geht auf Verbrecherjagd und versucht, den Schatz ausfindig zu machen, der gestohlen wurde. Aber ihr müsst schnell und klug vorgehen, um die Diebe mit ihrer Beute noch zu schnappen!
3 € pro Person, max. 2 Begleitpersonen erhalten freien Eintritt

Mein Zuhause?! Die Landeshauptstadt Dresden
Wie sieht die Stadt aus, in der ich lebe? Was hat sie für eine Geschichte? Welche bekannten Gebäude stehen in Dresden? Auf dem großen Luftbild und bei der gemeinsamen Betrachtung verschiedener Ausstellungsstücke lernen wir Merkmale und Besonderheiten der Stadt kennen.
Plus Stadtrundgang
Das Angebot kann auch als kombinierte Museums- und Stadtführung »Unterwegs durch die Landeshauptstadt Dresden« gebucht werden: nach dem Museumsbesuch begeben wir uns auf Entdeckungstour durch die Altstadt und erleben, wie Vergangenheit und Gegenwart zusammengehören.
Grundschule [Kl. 1-4 SU LB 5]
3 € pro Person + 1 € Stadtrundgang, max. 2 Begleitpersonen erhalten freien Eintritt

Dresdner Schätze entdecken
Welche Dinge sammelt eigentlich ein Museum? Wie werden diese Schätze aufbewahrt? Wie werden sie vor Beschädigung und Diebstahl geschützt? Und wie in den Ausstellungen gezeigt? Wir erkunden das Stadtmuseum und lernen einige seiner größten Schätze kennen.
Grundschule [Kl. 1-4 SU LB 5]
3 € pro Person, max. 2 Begleitpersonen erhalten freien Eintritt

Komm, wir finden einen Schatz!
Kooperationsveranstaltung mit den Städtischen Bibliotheken Dresden
In der Veranstaltung im Statdmuseum und in der Zentralbibliothek dreht sich alles um das Thema »Schätze«. In der Kinderbibliothek lernen wir das Buch »Komm, wir finden einen Schatz« von Janosch kennen, während wir im Musuem erfahren, was alte Dinge so besonders macht, dass sie vom Museum als Schätze gesammelt werden.
Hinweis: Die Veranstaltung wird in zwei Gruppen durchgeführt. Eine Gruppe startet im Stadtmuseum, die andere in der Zentralbibliothek. Nach einer festgelegten Zeit wechseln die Gruppen ihren Standort.
Grundschule [Kl. 1-4 SU LB 5]
3 € pro Person, max. 2 Begleitpersonen erhalten freien Eintritt

Stadtluft. Leben im mittelalterlichen Dresden
Der Projekttag bietet Einblicke in die Lebenswelt des mittelalterlichen Dresdens: Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung, wichtige Handwerksberufe, Maße und Gewichte der Händler, die Rechtsprechung und das Leben unter dem Einfluss der Kirche. Indem sich die Schülerinnen und Schüler mit ausgewählten Objekten im Museum genauer auseinandersetzen, lernen sie diese als historische Quellen kennen, die Auskünfte über die damalige Zeit geben können. Im Workshop werden historische Objekte und Personen lebendig. Die Inhalte der Führung und der selbständigen Arbeit werden auf kreative und spielerische Art gefestigt.
Oberschule [Kl. 6. GE LB3], Gymnasium [Kl. 6. GE LB2]
4 € pro Person, max. 2 Begleitpersonen erhalten freien Eintritt

Zwischen Zwinger und Frauenkirche. Dresden unter August dem Starken
Im Mittelpunkt des Projekttages steht die fürstlich-barocke Prägung der Stadt unter August dem Starken. Ein kurzer Vortrag mit zeitgenössischen Bildern führt zu Beginn der Veranstaltung in die Biografie des sächsischen Kurfürsten ein, bevor sich die Schülerinnen und Schüler selbständig mit einzelnen Aspekten der barocken Lebenswelt auseinandersetzen und dazu in kleinen Gruppen ausgewählte Museumsexponate untersuchen. Der abschließende Rundgang durch die Dresdner Innenstadt führt zu historischen Schauplätzen und verdeutlicht die Auswirkungen der Epoche auf das heutige Stadtbild.
Oberschule [Kl. 7. GE LB3], Gymnasium [Kl. 7. GE LB2]
4 € pro Person, max. 2 Begleitpersonen erhalten freien Eintritt

Barocke Lebenswelten – Handwerk, Mode und Festkultur in Dresden
Projekttag in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Der Projekttag bietet Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Lebenswelt(en) des barocken Dresden. Wie lebten die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt? Wie kleideten sie sich? Wie und wo arbeiteten sie? Im Stadtmuseum machen sich die Schülerinnen und Schüler anhand von Architekturmodellen mit der Topografie der Stadt um 1700 vertraut und setzen sich eigenständig mit historischen Objekten auseinander. Der daran anschließende gemeinsame Rundgang durch die Altstadt führt zu den wichtigsten barocken Bauwerken. Er verbindet Museum und Stadtraum, Geschichte und Gegenwart. Der letzte Teil des Projekttages findet im Residenzschloss statt. Hier gewinnen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die höfische Mode, die Festkultur unter August dem Starken und das Handwerk der für den Hof tätigen Goldschmiede.
Der Beginn ist bereits ab 8:00 im Stadtmuseum möglich. Buchungsanfragen richten Sie bitte an den Besucherservice der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: besucherservice@skd.museum.de, Telefon: +49 351 491 42 000
Oberschule [Kl. 7. GE LB3], Gymnasium [Kl. 7. GE LB2]
6 € pro Person, max. 2 Begleitpersonen erhalten freien Eintritt

Zwischen Landhaus & Residenzschloss – Dresden im Zeitalter der Industrialisierung
Das Programm gibt einen Einblick in die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umwälzungen Dresdens im 19. Jahrhundert. Es gliedert sich in einen Ausstellungs- und einen Stadtrundgang. Im Statdmuseum erhalten die Schülerinnen und Schüler einen kompakten Überblick über den Wandel Dresdens von der vorindustriellen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts. Anschließend arbeiten sie eigenständig zu einzelnen Aspekten der Stadtgeschichte, wie der Bedutung der Eisenbahn für die Stadtentwicklung, der Rolle von Fabrikbesitzer:innen, Arbeiter:innen und Dienstpersonal sowie den wichtigsten Industriezweigen. Der Stadtrundgang führt zu historischen Orten im Stadtzentrum und zeigt auf, wie stark die »Barockstadt« Dresden durch das Zeitalter der Industrialisierung geprägt wurde.
Oberschule [Kl. 7 GE LB 4,5, WB], Gymnasium [Kl. 8 GE LB1/LB2], [Kl. 11 GE GK/LK LB1], [Kl. 11. GE LK LB2]
4 € pro Person, max. 2 Begleitpersonen erhalten freien Eintritt

Zwischen Gauforum und Synagoge – Dresden im nationalsozialismus
Im Mittelpunkt des Programms steht die Umformung der Dresdner Stadtgesellschaft durch den Nationalsozialismus. Nach einer kurzen Einführung in die Ausstellung des Stadtmuseums setzen sich die Schüler:innen anhand ausgewählter Exponate damit auseinander, wie in Dresden die Gleichschaltung politischer und gesellschaftlicher Institutionen erfolgte, wie erklärte Gegner:innen durch die Nationalsozialist:innen ausgegrenzt und bekämpft wurden und auf welche Weise Menschen an das System gebunden und für ihre Loyalität belohnt wurden.
Der Stadtrundgang knüpft an den im Museum behandelten Themenschwerpunkten an und zeigt Spuren der nationalsozialistischen Zeit im Dresdner Stadtbild auf.
Oberschule [Kl. 8 GE LB4], Gymnasium [Kl. 9 GE LB3]
4 € pro Person, max. 2 Begleitpersonen erhalten freien Eintritt

Stadtentwicklung. Dresden von den Anfängen bis zur Gegenwart
Von der Stadtgründung Dresdens über die barocke Blütezeit, die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis zu den Visionen der Zukunft: In einer gesprächsorientierten Führung wird die Stadtentwicklung Dresdens an ausgewählten Ausstellungsstücken vorgestellt.
Gymnasium [Kl. 12. GEO GK LB4, WB1], [Kl. 12. GEO LK LB6]
3 € pro Person, max. 2 Begleitpersonen erhalten freien Eintritt