Glas mit transparenter Malerei der Stadtsilhouette 125 Jahre Stadtmuseum Dresden

Erste Ursprünge des Dresdner Stadtmuseums gehen auf den 1869 gegründeten Verein für Geschichte und Topographie Dresdens zurück. Ein weiterer Schritt war 1881 die Konstituierung der Stadtbibliothek, welcher eine ortsgeschichtliche Sammlung angegliedert wurde. Diese speiste sich aus dem Ankauf verschiedener Privatsammlungen, umfasste aber auch das Ratssilber sowie andere Schätze des Ratsarchivs. 1891 wurde das Stadtmuseum offiziell im Loßschen Palais eröffnet. Eng verbunden mit diesem Konstituierungsprozess war der Stadtarchivar Otto Richter, der auch erster Direktor des Stadtmuseums wurde. 1910 siedelte das Museum in das Neue Rathaus über, in dem es bis 1945 seine Ausstellungsräume hatte. Wegen der Kriegszerstörung des Rathauses war das Stadtmuseum von 1950 bis 1965 im ersten Obergeschoss der Stadthalle am Nordplatz (heute Olbrichtplatz) untergebracht, ehe es 1966 im wieder aufgebauten Landhaus sein jetziges Domizil fand.

Das Stadtmuseum möchte heute zum einen als Bewahrer der materiellen Sachkultur fungieren, andererseits aber auch ein Ort für die Dresdner Bürger sein, an dem sie sich der eigenen geschichtlichen Wurzeln vergewissern können. Dazu dient in erster Linie die 2006 neu eröffnete Ständige Ausstellung, in der die geschichtliche und gegenwärtige Rolle der Residenz- und Landeshauptstadt Dresden als politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum gespiegelt wird. 



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